Lass los und komm in meine Arme

gepostet am May.13, 2017 um 18:45 Uhr in der Kategorie: Gefühle, Tagebuch

Die Toten Hosen haben letzte Woche wieder ein neues Album rausgebracht. Und ich sitze gerade nach einem anstrengenden Wochenende im Zug von Hamburg nach München, sodass ich mehr als genug Zeit habe. es zu genießen. Ich finde es echt gut und hörbar, sehr abwechslungsreich und auch textlich nicht schlecht. Ganz besonders mag ich “Die Schöne und das Biest”. Aber gedanklich beschäftigt mich am meisten eigentlich das Lied “Lass los”. Ich kann eigentlich gar nicht sagen wieso genau, aber es führt mir irgendwie eine gefühlte Besonderheit in meinem Leben vor Augen. Welche Besonderheit? Naja, irgendwie gibt es in meinem Leben bisher keine Beziehung, die in einem Scherbenhaufen geendet hat, der Bestand hat. Also es gab natürlich Beziehungen, die sich irgendwann mal in ein ziemlichen Scherbenhaufen verwandelt haben. Und das auch nicht nur im bildlichen Sinne, sondern ganz real. Aber mit einigem Abstand wurden alle Scherben zusammengefegt, aufgekehrt und entsorgt. Ich habe keine Ahnung, wieso das so ist, wieso sich das immer so entwickelt hat, aber irgendwie ist das etwas, das mich ziemlich zufrieden macht. Es gibt quasi keinen Menschen auf der Welt mit dem ich mal wirklich eng befreundet war und bei dem ich mir heute nicht mehr vorstellen könnte ihn zu umarmen und mit ihm einen Kaffee zu trinken. Ich kann auch nicht genau sagen, warum dass für mich so wichtig und positiv ist. Aber vielleicht ist es das, weil man es, wie die Hosen singen, “als ein Beweis, dass wir vergeben können” sehen kann. Ich finde das einen sehr positiven und guten Gedanken. Und mit diesen Gedanken erreiche ich jetzt Hannover und werde mich erstmal ganz entspannt zurücklehnen und einfach ein bisschen mehr Musik lauschen – Zugfahren nach Arbeitstreffen kann eine gute Entspannung sein 😉

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Kurz raus aus der Kaffeemühle

gepostet am Apr.07, 2017 um 20:00 Uhr in der Kategorie: Gefühle, Tagebuch

Und das Ergebnis meiner Lebensanalyse:
Wir sind alle kleine Bohnen in ´ner mega Kaffeemühle!

(Schwarzes Gold – Blumentopf)

Die Überschrift für die heutigen Zeilen ist vermutlich auf den ersten Blick ziemlich komisch – aber vielleicht erklärt ja das Zitat schon ein wenig auf, was gemeint ist.
Immer, wenn man irgendwie wichtige Entscheidungen treffen muss, so denkt ja auch zwangsläufig ein wenig über das Leben an sich nach. Und irgendwie hat dazu das Zitat von Blumentopf unglaublich gut gepasst, denn manchmal hat man einfach das Gefühl und den Eindruck, dass man sich immer im Kreis dreht, dass man nur von außen gesteuert wird und selbst quasi gar keinen Einfluss auf die Dinge hat. Da das aber keine positive Einstellung und Ansicht ist und somit auf Dauer nicht zu mir passt, bleibt einfach nur zu sagen, dass man mal Mittel, Wege und Zeit finden muss, um aus der kaffeemühle rauszukommen. Und ich denke genau diesen Weg werde ich gehen und genau diesen Ausweg zumindest für eine kurze Zeit wählen. Es nutzt ja sowieso alles nichts und irgendwie muss man einfach manchmal was Dummes machen und nicht immer auf das Geld schauen und sehen wie alles im Lebenslauf klingt. Dementsprechend habe ich meine Entscheidung getroffen den klaren, sicheren, vorgezeichneten Weg nochmal um einige Monate nach hinten zu verschieben und stattdessen etwas länger an der Uni zu bleiben, bis ich dort keinen Job mehr habe. Und anschließend riskiere ich einfach mal eine Lücke im Lebenslauf – als Lehrer interessiert das später vermutlich sowieso niemanden mehr…
Und auf diese Zeilen mache ich mir jetzt doch erstmal einen Kaffee und genieße noch ein bisschen die neue Musik von den Toten Hosen.

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Schwierige, wichtige, nervige Entscheidungen

gepostet am Apr.02, 2017 um 14:34 Uhr in der Kategorie: Gefühle, Tagebuch

So, jetzt sitze ich hier auf “meinem” Balkon in der sommerlichen Aprilsonne, genieße meinen Sonntag, schlürfe Kaffee und schubse ganz viele Gedanken in meinem Kopf hin und her. Und diese Gedanken sind leider alles andere als frühsommerlich leicht. Und dummerweise spielen bei den Gedanken auch ganz viele verschiedene Aspekte und Sichtweisen eine Rolle, was mich noch viel weniger klar sehen lässt. Aber naja, prinzipiell ist es nun mal so, dass man irgendwann Entscheidungen treffen muss, wie es privat und beruflich weiter gehen soll und wo man in beiden Bereichen eigentlich hin möchte. Und gerade ist mal wieder so ein Punkt, an dem eine solche Entscheidung ansteht. Soll ich zum 13.9. hier in Bayern ins Referendariat gehen oder bleibe ich doch noch zwei Monate länger an der Universität und nutze meine 6 Jahre voll aus? Anschließend hätte ich bei diesem Weg allerdings ein viermonatiges Loch, bis ich im Februar dann ins Referendariat starten könnte. Klingt jetzt vielleicht nicht besonders spektakulär oder wichtig, aber irgendwie ist es das für mich schon.
Auf der einen Seite hätte ich schon Lust, meine 6 Jahre an der Universität vollauszuschöpfen und das referendariat um 6 Monate zu schieben, vor allem weil ich dann tatsächlich in diesem Loch zwischen Uni und Ref Zeit hätte zu reisen. Und Geld dafür habe ich eigentlich auch etwas gespart. Auf der anderen Seite habe ich aber auch etwas das Gefühl oder die Befürchtung, dass ich damit nur etwas Zeitdruck aus der Doktorarbeitssache rausnehmen will oder gar das Referedariat und das Schulleben noch etwas von mir fernhalten möchte. Eigentlich sollte ich aber gerade das nicht wollen. Die Diss soll irgendwie langsam fertig werden und abgeschlossen sein – das Projekt zieht sich inzwischen lange genug und muss fertig werden, egal wie und egal was dabei rauskommt. Und das Referendariat sollte ich und will ich eigentlich auch auf jeden Fall machen, unabhängig davon, was später kommt. Schließlich ist erst dann die Ausbildung wirklich abgeschlossen und ich bin im eigentlichen Sinne Lehrer. Allerdings habe ich auch etwas daas Gefühl, das einige meiner Talente in der Schule nicht unbedingt zum Tragen kommen werden. Aber das werde ich dann sehen und das hilft mir sowieso jetzt kaum weiter. Viel mehr steht dann auch noch die Frage im Raum, wie komisch so ein Loch im Lebenslauf eigentlich aussieht. Ist das heutzutage normal und unproblematisch, oder wird einem das doch noch irgendwie negativ ausgelegt? Wobei wen interessiert das schon im Schuldienst?
Und dann haben ja berufliche Entscheidungen zwangsläufig auch Auswirkungen auf private Dinge. Und wenn man einen fixen, klaren Weg auf beruflicher Ebene verschiebt, so verschiebt das auch gefühlt klare, planbare Dinge in privater Hinsicht. Ganz davon zu schweigen, dass es sicher auch nicht wirklich einfach ist, wenn jemand alleine für 3 Monate oder so auf Reisen ist. Auf der anderen Seite ist ja fast kein Ort mehr auf der Welt “aus der Welt”.
Schwierig, wichtig, nervig und auch noch komplex… Ich fürchte ich muss noch ein paar Stunden diese Gedanken hin und her schieben, auch wenn ich dafür leider nicht mehr so wirklich lange Zeit habe.

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Schon wieder Fastenzeit

gepostet am Mar.01, 2017 um 01:27 Uhr in der Kategorie: Tagebuch

Ja, da ist der Februar schon wieder rum und mit ihm auch die Faschingszeit. Auf der anderen Seite heißt das, dass die Fastenzeit da ist und ich mir darüber Gedanken machen muss, auf was ich denn die nächsten sieben Wochen verzichten werde. Gar keine so einfache Entscheidung, vor allem da ich ja im Moment halbwegs fleißig arbeiten sollte und ein bisschen Texte produzieren muss. Damit scheidet Kaffee schon mal definitiv aus. Aber auch Süßigkeiten sind vielleicht nicht gerade die cleverste Idee – nicht das ich die wirklich zum Schreiben bräuchte oder gerade so viele davon esse, aber zwischendurch sind die glaub ich ganz gut für meine Laune. Von daher geh ich mal produktiver auf die Suche nach guten Fasten-Gelegenheiten. Was raubt einem irgendwie ziemlich viel Zeit, die aber nicht wirklich sinnvoll genutzt ist? Hier hat das Smartphone schon ein gewisses Gewicht. Doch ganz darauf verzichten ist irgendwie doof, da dann die Kommunikation mit anderen Leuten ziemlich eingeschränkt ist. Und die vernachlässige ich eigentlich eh schon viel zu viel. Also werde ich vermutlich folgendes tun: Internet über das Smartphone ist nur von 8-20 Uhr erlaubt. Von 20-8 Uhr hingegen ist es im Flugmodus (dann geht der Wecker noch und ich kann noch ein Hörbuch hören, wenn ich ansonsten nicht einschlafen kann). Das klingt bei vielen jetzt vielleicht nicht nach viel Verzicht, aber für mich ist das quasi der halbe Tag. Und ich fürchte das wird schon eine gewisse Umstellung… Aber das soll es ja auch irgendwie sein.
Und dann werde ich die nächsten sieben Wochen noch auf Zappen durchs Fernsehen verzichten. Also kein planloses vor die Kiste legen und einfach durchschalten ohne was wirklich schauen zu wollen. Wenn Fernsehen, dann nur um einen bestimmten Film oder eine Folge “The Man in the High Castle” zu schauen und dann wieder ausschalten. Dabei waren gerade heute erst die Fernsehleute da, weil unten im Haus jemand neu eingezogen ist und festgestellt hat, dass er keinen Empfang hat. Der bzw. die fastet erstmal noch gezwungener Maßen TV 🙂 Aber an den Anschlüssen in unserer Wohnung liegt es nicht. Aber dafür habe ich festgestellt, wieviel Staub sich so hinter einem Schrank im laufen von 3 Jahren ansammeln kann. Verrückt. Aber ich habe den Schrank nicht einfach wieder an die Wand geschoben, sondern erstmal den Staubsauger angeworfen.
Und jetzt geh ich schlafen, denn die Techniker waren heute morgen schon um 8.00 Uhr da – dementsprechend früh musste ich aufstehen.

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Die kleinen Freuden des Alltags

gepostet am Feb.05, 2017 um 14:44 Uhr in der Kategorie: Tagebuch

Manchmal gibt es einfach Tage, an denen genieße ich ganz besonders die kleinen Dinge im Alltag, die ich sonst häufig einfach übersehe oder nicht beachte. Dazu gehört zum Beispiel das Öffnen einer neuen Kaffeepackung. Ich liebe es, wenn sich der Geruch von frischem Kaffeepulver in der Küche verbreitet. Das ist fast noch besser als der erste Kaffee an einem Sonntagmorgen. Dazu gehört aber auch das Brennen eines Teelichtes, das so schön flackert und in einem bunten Glasbehälter auch noch für schöne Farbenspiele sorgt. Im Winterhalbjahr vermittelt es dazu noch wunderschön das Gefühl von Wärme. Wobei gerade es auch toll ist, wenn die Sonne durch das Fenster scheint und schon so richtig wärmt. Man merkt, dass die Sonne schon wieder viel kräftiger ist, als im Dezember…
Und falls das Leben mal wieder voll mit Höhen und Tiefen ist, habe ich hier eine tolle physikalische Erklärung, warum das so sein muss:

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