Faschingsferien auf der Hütte

Faschingsferien auf der Hütte

Nach zwei Wochen im neuen Halbjahr und damit nach den ersten zwei Wochen an meiner neuen Schule konnte ich gerade wieder einmal eine Woche Ferien genießen. Ja, eigentlich hätte ich da ganz viel Unterricht für die kommenden Wochen planen können oder meinen Vortrag auf der MNU in zwei Wochen in Hannover planen und gestalten können, aber gemacht habe ich mal wieder was anderes: ich war fünf Tage Skifahren auf der Hütte. Dort gewinnt man wirklich gut Abstand vom Alltag und bekommt einen ganz neuen Tagesrhythmus. Dazu trägt sicher auch bei, dass es keinen Strom gibt, man stattdessen mit Kerzen für Licht sorgt, dass man Wasser von der Quelle holt anstatt einfach einen Hahn aufzudrehen und das man mitten in der Natur einfach das Gefühl hat, dass es völlig unpassend ist, sich jetzt einen Film auf dem iPad anzuschauen, sondern viel lieber einfach aus dem Fenster auf die Bergwelt schaut, ein Buch ließt oder ein Brettspiel rausholt. Und so habe ich tatsächlich relativ wenig an Schule und Arbeit gedacht, sondern einfach das Leben und das schöne Wetter genossen. Wie gut, dass ich die Stehgreifaufgabe, die ich zu korrigieren hatte, direkt im Tal gelassen habe, darum habe ich mich dann gestern abend gekümmert, als sowieso nichts spannendes im Fernsehen lief…
Auf der Hütte ist auch immer besonders gut, dass man sich bereits vorab einen Essensplan gemacht hat, da man schließlich alles mit nach oben nehmen muss und auf Skiern zur Hütte transportiert. Da muss man dann nicht mehr überlegen, was es denn zu essen geben soll, sondern man macht einfach und improvisiert immer ein bisschen – z.B. wenn man keinen Korkenzieher findet 😉 Feststellung in diesem Jahr: Schupfnudelpfanne macht sich besonders gut auf der Hütte und Wokpfannen sind echt praktisch. Was ein Zufall, dass es gerade eine solche gestern beim Lidl hier in Österreich gab. Somit bin ich jetzt Besitzer einer beschichteten Wok-Pfanne. Die wird sicher häufig zum Einsatz kommen.
Ansonsten hatten wir echt Glück mit dem Wetter – ich könnte sogar etwas Farbe im Gesicht bekommen haben 🙂 Zwischendurch gab es sogar immer wieder ein bisschen Neuschnee, was insbesondere am letzten Tag zu sehr lustigen Pistenverhältnissen führte. Zwischendurch hatte ich das Gefühl am Schnee festzukleben. Aber der Steilhang war an allen Tagen definitiv ziemlich gut und ein Highlight. Es war schön mal wieder ein paar Tage am Stück auf Skiern zu stehen und den Schnee und die Berge zu genießen. Leider geht es bald wieder zurück aus dem aktuellen Salzburger Schnürleregen nach München, schließlich sind die Ferien fast vorbei.
Ach ja, bevor es in den Skiurlaub ging, war ich auch mal wieder zu Hause im Vogelsberg. Dort stand eine goldene Hochzeit auf dem Plan. Aufgrund der vielen Fahrerei war ich dieses WE auch mal wieder mit einem Mietwagen unterwegs. Feststellung: Der Hyundai i30 Kombi ist zwar nett, aber nicht so cool wie der Fokus Kombi. Irgendwie scheint er auch für sehr große Leute gebaut zu sein, was die Sitze etwas unbequem erscheinen lässt auf Dauer. Aber insgesamt schon nicht schlecht und definitiv ein großer Kofferraum für Ski usw.

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