Die ersten Tage im Ref

Die ersten Tage im Ref

Ja, seit Mittwoch ist es tatsächlich soweit. Ich bin offiziell im Referendariat. Mancher hätte es schon gar nicht mehr für möglich gehalten und auch ich war lange Zeit nicht wirklich sicher, ob ich dass den tun soll oder nicht. Doch letztenendes habe ich mich dafür entschieden es jetzt zu machen – insbesondere auch, weil es für mich möglicherweise weitere Türen öffnet, die aktuell noch geschlossen sind. Irgendwie bin ich somit jetzt ganz langweilig ein Beamter. Zwar noch auf Widerruf, aber dennoch Beamter. Quasi total langweilig 😉
Und wer jetzt erwartet, dass ich von den erten Tagen undendlich viel berichten müsste, den muss ich leider enttäuschen. Irgendwie verlief alles ziemlich unspektakulär. Der Weg an die Schule ist mit dem Fahrrad schon zu machen, auch wenn er aufgrund eines Berges nicht ganz so gut ist, wie an die Uni. Die Leute machen alle einen sehr netten Eindruck, sowohl die Seminarlehrer als auch die Mitreferendare. Insgesamt haben in unserem Seminar aus 27 Leuten 9 Leute Mathe und nur 4 Leute Physik. Erscheint mir spontan alles ganz angenehm an Größe – ob das tatsächlich gut ist, wird sich wohl erst mit der Zeit zeigen, wie vieles anderes auch. Ansonsten ist erstmal ankommen angesagt, es gab viel Organisatorisches zu besprechen, eine Führung durch die Sammlung usw. Dazu haben wir uns den ersten Unterricht angeschaut, was auch die Hauptaufgaben bis Anfang November bleibt. Danach bekommt man dann eine Klasse in jedem Fach und plant und unterrichtet dann wirklich über einen längeren, zusammenhängenden Zeitraum. Bis dahin unterrichtet man lediglich zwischendurch mal eine Stunde und schaut sich ansonsten sehr viel Unterricht an. Also mal abwarten, wie sich alles entwickelt. Im Moment bin ich jedenfall positiv gestimmt, auch wenn die Rolle neu ist und man vermutlich wieder viel an Gesetzestexten usw. lesen wird, was nur bedingt gewinnbringend ist. Aber da muss man als Beamter wohl durch 😛
Jetzt genieße ich jedoch noch etwas mein erstes Wochenende als Beamter und da ich noch keinen Unterricht vorzubereiten habe, kann ich ganz gemütlich nichtstun und voller Vorfreude auf das Konzert später ein wenig dem neuen Album von Passenger lauschen – ein schöner Samstag!

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