Philosophisches

Mal wieder etwas über Liebe

gepostet am Mar.14, 2012 um 10:12 Uhr in der Kategorie: Philosophisches

Liebe – was ist Liebe? Es gibt vermutlich hundert Definitionen oder mehr, an denen allen mehr oder weniger viel dran ist, aber die das Phänomen nie wirklich ganz treffen. Auf ihrer aktuellen Platte haben Kettcar dem Ganzen eine weiter Definition oder Begriffsbestimmung hinzugefügt, über die ich eifrig nachdenken musste. Irgendwie bin ich dabei zu dem Schluss gekommen, dass das vielleicht bei vielen Leuten im ersten Moment nicht auf große Zustimmung treffen dürfte, aber das ich es dennoch wirklich gut und treffend finde. Die Worte aus dem Stück Rettung lauten:

“Liebe ist das, was man tut.”

Den Worten drumherum “Es ist nicht das, was man empfindet, nicht nur das, was man fühlt, nicht was man voller Sehnsucht sucht” kann ich zwar nur sehr eingeschränkt zustimmen, aber diesen Worten, “Liebe ist das, was man tut”, muss ich einfach zunicken und sie bestätigen. Liebe als Gefühl wird immer mal wieder stärker und schwächer, Liebe ist sicher nicht immer das, was man sucht, aber dennoch spiegelt sich die Liebe immer in dem wieder, was man tut – oder sollte es zumindestens, wenn man in meiner idealistischen Welt lebt, denn auf Taten hat, im Gegensatz zu Gefühlen, man immer direkten Einfluss. Und außerdem betrifft das, was man tut auch immer andere Leute und nicht nur einen selbst…

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Die gute alte Zeit…

gepostet am Nov.05, 2011 um 02:09 Uhr in der Kategorie: Philosophisches

Warum neigen Menschen eigentlich immer dazu zurückzuschauen, in der Vergangenheit zu schwelgen und diese Zeit dann auch noch “die gute alte Zeit” zu nennen? Gibt es da einen plausiblen Grund für? Mir fällt gerade keiner ein…
Ich bin gerade der Meinung, wir sollten stattdessen lieber postiv in die Zukunft schauen, Pläne schmieden, Träume träumen, idealistische Welten entwerfen und dann hoffnungsvoll und mit ganz viel Zuversicht an ihrer Verwirklichung arbeiten! Dann könnten wir eine wirklich gute Zeit erschaffen, die wahrscheinlich schon genau dann beginnt, wenn wir den ersten Schritt zu ihrer Verwirklichung gehen…
Also wendet den Kopf und damit den Blick nicht immer zurück, sondern nach vorne –
auf eine gute neue Zeit!

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Gewissensfrage

gepostet am Sep.08, 2011 um 02:16 Uhr in der Kategorie: Philosophisches

Mein aktuelles Leben wirft gerade immer wieder die Frage nach Ehrlichkeit in einer ganz bestimmten Situation auf, über die ich jetzt hier ein wenig schreiben mag.
Viele werden die Situation kennen: Man ist gerade auf der Suche nach einer Ausbildung oder einem neuen Job, bewirbt sich bei einer ganzen Reihe von Firmen und Betrieben und wird mit etwas Glück auch von dem ein oder anderen Personaler zum Vorstellungsgespräch eingeladen. Und neben den ganzen üblichen Personalfragen, warum genau das, warum genau bei unserer Firma, wo sehen sie sich in fünf Jahren, kommt fast immer auch irgendwie versteckt die Frage, ob man denn auch noch andere Bewerbungen laufen hat bzw. ob man sich denn auch noch auf andere Stellen beworben hat (Ich bin mir nicht sicher in wie weit eine solche Frage legal ist und auch gestellt wird, wenn ein Personalrat zugegen ist).
Und hier entsteht jetzt die Gewissensfrage. Antworte ich ehrlich und sagen offen heraus, dass ich mich auch für andere Stellen beworben habe, oder verweigere ich die Antwort hierauf bzw. antworte nicht korrekt. Dabei könnte das Dilemma einfach mit einem Verzicht auf die Frage vermieden werden, denn wer bitteschön bewirbt sich ganz ehrlich nur für eine einzige Stelle, wenn es mehrere in dem Bereich gibt? Aber nun ja, wenn sie gestellt wird muss man darauf irgendwie reagieren. Erster Impuls: Einfach gerade heraus die Wahrheit sagen. Dem bin ich bisher auch immer gefolgt, aber irgendwie hatte ich auch immer das Gefühl, dass das nicht wirklich positiv rüberkommt. Man scheint dem Gegenüber damit vielleicht den Eindruck zu vermitteln, dass die Stelle, um die das aktuelle Gespräch geht, nicht an Nummer eins steht und nur ein Reserveplan ist. Dabei muss das ja gar nicht immer der Fall sein, auch wenn man sich woanders noch beworben hat. Aber nicht korrekt antworten ist doch auch doof. Was ist denn das für ein Start in einen Job, wenn man ihn denn dann bekommt? Nicht wirklich meine Traumvorstellung.
Von daher bleibt am Ende doch nur die Hoffnung, dass die lieben Personaler irgendwann einfach auf diese Frage verzichten oder sie zumindest mit einer ehrlichen Antwort nicht negativ umgehen. Und tun sie das nicht, dann bin ich eh nicht richtig in dem Laden 😉

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Menschen und Regentropfen

gepostet am Jul.22, 2011 um 02:25 Uhr in der Kategorie: Philosophisches

Was haben die Leute eigentlich gegen ein bisschen Regen? Okay, ich kann ja verstehen, dass Sonnenschein angenehmer ist und man da viel mehr entspannt machen kann, aber warum bitte verkriechen sich die Menschen schon bei den ersten kleinen Regentröpfchen unter einen Schirm? Was ist denn dabei ein bisschen Wasser abzubekommen? Gerade jetzt im Sommer, wo es meistens eh so warm und die Luft so trocken ist, dass die Regentröpfchen, kaum sind sie auf den Pullover getroffen, auch schon wieder verdunstet sind. Ich finde es richtig angenehm dabei einfach im T-Shirt oder im Pulli durch die Straßen zu gehen, die Tropfen auf der Haut zu spüren, die Natur, das Leben und irgendwie amüsiere ich mich inzwischen dabei darüber, wie sich viele in Hausvorsprüngen verbergen, unter Regenschirmen versuchen sich abzuschotten oder sich grimmig die Kapuze tief ins Gesicht ziehen. Alles redet von Natur und Öko, aber keiner lässt sie wirklich in sein Leben. Schade eigentlich. Dabei muss ich John Ruskin zustimmen, der zu der Thematik sagte:

Sonnenschein ist köstlich,
Regen erfrischend,
Wind fordert heraus,
Schnee macht fröhlich;
im Grunde gibt es kein schlechtes Wetter,
nur verschiedene Arten von gutem Wetter.

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Werte

gepostet am Feb.04, 2011 um 05:55 Uhr in der Kategorie: Philosophisches

Verdammt, manchmal sind so Werte gar nicht einfach!
Wie schön unbedarft könnte man ohne sie leben, wie einfach könnte man handeln. Man macht einfach gerade das, worauf man Lust hat, das was die Situation hergibt, nimmt das mit, was das Leben bietet und müsste sich nicht darum kümmern, ob das jetzt gut oder schlecht ist, ob das jemand anderen verletzt, ob man eine Blumenwiese oder einen Friedhof hinterlässt. Klingt verdammt verlockend.
Aber trotzdem bin ich nicht bereit meine Werte über Bord zu werfen. Am Rande meines Weges müssen zwar nicht überall Blumen wachsen, aber ich will auch keine Leichen dort haben, die ich hätte vermeiden können.

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