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Autor: schaefchenfisch

Reif für die Ferien und das Reisen

Reif für die Ferien und das Reisen

Gerade läuft die letzte Woche vor den Pfingstferien, mein Tagesplan ist voll mit organisatorischem Zeug, mit Schulaufgaben und mit Korrekturen, dazu kommt, dass auch im Nebenjob gerade eigentlich unendlich viel zu tun wäre und ich ganze Tage vor dem Rechner sitzen könnte, ohne das mir langweilig werden würde. Und doch sitze ich gerade auf dem Balkon, trinke einen Kaffee und arbeite nichts produktives, denn gefühlt ist mein Akku langsam ziemlich leer und ich benötige ein paar Tage für mich und in Ruhe, um den wieder aufzuladen. Ach ja, ganz vergessen: Eigentlich wollte ich schon länger mal wieder ein Video machen, aber auch dazu komme ich gerade viel zu wenig.
Naja, aber am kommenden Montag geht es dann tatsächlich erstmal raus – der Flieger bringt mich nach Dublin, auch wenn ich da diesmal gar nicht hin will. Ziel ist eigentlich zunächst Belfast, also Nordirland. Dort knapp vier Tage verbringen und mich einfach wieder mal durch die Straßen einer Stadt treiben lassen, ohne große Pläne und Ziele zu haben. Ich glaube, dass brauche ich gerade mal wieder. Anschließend geht es zurück nach Dublin und von dort dann mit dem Auto weiter an die Westküste, also in Richtung Galway. Hier stehen dann noch 3 1/2 Tage Natur und Irlandkitsch mit Meer, grünen Hügeln und ganz viel Küste auf dem Programm. Ich gebe zu, ich bin gespannt, da ich in Dublin naturgemäß nicht viel von dieser Seite Irlands mitbekommen habe. Und irgendwie geht es dann nach viel zu kurzer Zeit schon wieder nach Hause, aber da stehen einige wichtige Termine an, sodass ich nicht die ganzen beiden Wochen unterwegs sein kann. Aber irgendwie wird es zu Hause bestimmt auch cool und ich freu mich jetzt schon drauf einige Leute zu sehen und mit denen zu quatschen. Und dann sind die zwei Wochen Pfingstferien auch schon sicher wieder viel zu schnell vorbei und die Schule geht wieder los. Aber daran möchte ich jetzt noch gar nicht denken, sondern ich sorge lieber dafür, dass mein Arbeitsstapel, den ich mit in die Pfingstferien nehme, noch etwas kleiner wird – denn in den Ferien habe ich ja keine Zeit zum korrigieren 😉
Oh, was ich vergessen habe zu erwähnen: Ich war das vergangene Wochenende mal wieder in Österreich zum Poolputzen. Wobei eigentlich war der Pool schon geputzt, als ich ankam. Ich habe lediglich noch ein paar Technikdinge gemacht und dann bei wunderschönem Wetter den Blick auf den Pool und die Berge genossen. Herrlich! Natürlich war ich dann auch im Pool, wobei der zunächst mit 9°C doch schon sehr frisch war. Aber um ehrlich zu sein hat man den Unterschied zu den 11° am Sonntag dann auch kaum gemerkt. Auf jeden Fall war es toll, sonnig und ziemlich entspannt.

Faschingsferien auf der Hütte

Faschingsferien auf der Hütte

Nach zwei Wochen im neuen Halbjahr und damit nach den ersten zwei Wochen an meiner neuen Schule konnte ich gerade wieder einmal eine Woche Ferien genießen. Ja, eigentlich hätte ich da ganz viel Unterricht für die kommenden Wochen planen können oder meinen Vortrag auf der MNU in zwei Wochen in Hannover planen und gestalten können, aber gemacht habe ich mal wieder was anderes: ich war fünf Tage Skifahren auf der Hütte. Dort gewinnt man wirklich gut Abstand vom Alltag und bekommt einen ganz neuen Tagesrhythmus. Dazu trägt sicher auch bei, dass es keinen Strom gibt, man stattdessen mit Kerzen für Licht sorgt, dass man Wasser von der Quelle holt anstatt einfach einen Hahn aufzudrehen und das man mitten in der Natur einfach das Gefühl hat, dass es völlig unpassend ist, sich jetzt einen Film auf dem iPad anzuschauen, sondern viel lieber einfach aus dem Fenster auf die Bergwelt schaut, ein Buch ließt oder ein Brettspiel rausholt. Und so habe ich tatsächlich relativ wenig an Schule und Arbeit gedacht, sondern einfach das Leben und das schöne Wetter genossen. Wie gut, dass ich die Stehgreifaufgabe, die ich zu korrigieren hatte, direkt im Tal gelassen habe, darum habe ich mich dann gestern abend gekümmert, als sowieso nichts spannendes im Fernsehen lief…
Auf der Hütte ist auch immer besonders gut, dass man sich bereits vorab einen Essensplan gemacht hat, da man schließlich alles mit nach oben nehmen muss und auf Skiern zur Hütte transportiert. Da muss man dann nicht mehr überlegen, was es denn zu essen geben soll, sondern man macht einfach und improvisiert immer ein bisschen – z.B. wenn man keinen Korkenzieher findet 😉 Feststellung in diesem Jahr: Schupfnudelpfanne macht sich besonders gut auf der Hütte und Wokpfannen sind echt praktisch. Was ein Zufall, dass es gerade eine solche gestern beim Lidl hier in Österreich gab. Somit bin ich jetzt Besitzer einer beschichteten Wok-Pfanne. Die wird sicher häufig zum Einsatz kommen.
Ansonsten hatten wir echt Glück mit dem Wetter – ich könnte sogar etwas Farbe im Gesicht bekommen haben 🙂 Zwischendurch gab es sogar immer wieder ein bisschen Neuschnee, was insbesondere am letzten Tag zu sehr lustigen Pistenverhältnissen führte. Zwischendurch hatte ich das Gefühl am Schnee festzukleben. Aber der Steilhang war an allen Tagen definitiv ziemlich gut und ein Highlight. Es war schön mal wieder ein paar Tage am Stück auf Skiern zu stehen und den Schnee und die Berge zu genießen. Leider geht es bald wieder zurück aus dem aktuellen Salzburger Schnürleregen nach München, schließlich sind die Ferien fast vorbei.
Ach ja, bevor es in den Skiurlaub ging, war ich auch mal wieder zu Hause im Vogelsberg. Dort stand eine goldene Hochzeit auf dem Plan. Aufgrund der vielen Fahrerei war ich dieses WE auch mal wieder mit einem Mietwagen unterwegs. Feststellung: Der Hyundai i30 Kombi ist zwar nett, aber nicht so cool wie der Fokus Kombi. Irgendwie scheint er auch für sehr große Leute gebaut zu sein, was die Sitze etwas unbequem erscheinen lässt auf Dauer. Aber insgesamt schon nicht schlecht und definitiv ein großer Kofferraum für Ski usw.

Vorweihnachtliches Augsburg

Vorweihnachtliches Augsburg

Häufig ist die Vorweihnachtszeit ja eine stressig Zeit mit wenig “Freizeit” und auch eine Lehrprobe sorgt nicht unbedingt für vermehrte Freizeit. Aber irgendwie hat der weitestgehende Verzicht auf Geschenke dieses Jahr zu relativ entspannten Tagen geführt. Und so konnte ich das traditionelle Feuerzangenbowle-Wochenende durchaus genießen, auch wenn bis Sonntagabend 18 Uhr mein Lehrprobenentwurf fertiggestellt und abgeschickt sein musste. Ein Highlight war dabei, neben der nächtlichen Schlacht in Mario Kart auf der Nintendo Wii, ein kleines Holzkatapult, mit dem man Schokokugeln durch die Gegend schießen konnte – herrliches Tischspielzeug. Und da die kleine Firma, die solche Katapulte herstellt, in Graz sitzt, werde ich da auf jeden Fall auch einmal vorbeischauen.
Am folgenden Wochenende stand dann zunächst ein Besuch an der Uni an, um dort etwas aus dem Referendariat zu erzählen und anschließend an der Weihnachtsfeier teilzunehmen. War sehr schön die ganzen Leute mal wieder in Ruhe zu sehen und zu quatschen. Am Samstag kam es dann endlich zu dem schon länger geplanten Ausflug nach Augsburg. Eigentlich ja total Nahe an München gelegen und nur einen Katzensprung mit dem Zug entfernt, dort irgendwie hatte ich es bisher nicht geschafft dort vorbeizuschauen. Wie so oft nimmt man sich eben für die Nahe gelegenen Dinge zu selten die Zeit… Also ganz entspannt um 9.30 Uhr nach einem gemütlichen Frühstück ab in den Zug und die Regionalbahn, die auf der Strecke quasi genau so schnell ist, wie ein IC oder ICE. Trotz Adventssamstag war es auch nicht wirklich voll, genau wie die Stadt später. Angekommen in Augsburg dann erstmal ganz entspannt in die Altstadt und ein bisschen auf den Spuren gewandelt. Dazu gibt es einen wunderen Audioguide mit interessanten Infos und einer schönen erzählweise. Ledglich, dass man in den Kirchen Kopfhörer nutzen soll, wird etwas zu oft erwähnt 😉 Auf den Wegen zwischen den Stationen ging es dabei auch immer wieder über Teile des Weihnachtsmarktes und vorbei an durchaus schönen, eindrucksvollen Gebäuden. Ja, auch Augsburg bzw. einige Einwohner Augsburgs hatten zur richtigen Zeit mehr als ausreichend Geld, was sie in Gebäude und Kirchen stecken konnten. Auch wurde vieles ziemlich gut wieder aufgebaut. Nach einigen Stationen entlang dem Wege Luthers ging es dann zu einem Imbiss auf den Weihnachtsmarkt – ganz klassische eine lange Bratwurst im Brötchen mit Krautsalat und Zazicki. Danach ging es ganz klassisch auf eine Stadtführung mit einer Runde durch den goldenen Saal und durch die Sozialsiedlung der Fugger.Goldener Saal Augsburg
Der goldene Saal ist tatsächlich sehr beeindruckend, sowohl was die Deckenhöhe (14 Meter) betrifft als auch in Bezug auf Ausschmückung und Kunstwerke. Nach einigen weiteren Stationen und entlang einigen der vielen Kanälen ging es dann in die Sozialsiedlung der Fugger, in der die Miete auch heute lediglich etwa 80 Cent pro Jahr beträgt (+ 85 Euro Nebenkosten im Monat). Sehr coole Sache und durchaus nicht schlecht ausgestattet. Insgesamt ist Augsburg tatsächlich ziemlich schick und abwechslungsreich – zumindest in der Innen- bzw. Altstadt. Die Stadtführung war auch gut, aber irgendwie hat der letzte Pepp gefehlt – etwas viel Jahreszahlen und Namen, aber etwas wenig Geschichten und Anker, die in Erinnerung bleiben. Nach einem gemütlichem Kaffee und einem Blick in den Dom ging es dann auch schon wieder zurück gen München. Und am Sonntag war dann erstmal wieder Korrigieren angesagt, bevor es mit Keksebacken doch nochmal Weihnachtlich wurde.
Und auch die letzte Woche war gar nicht so stressig. Am Mittwochmorgen gab es in der Fachsitzung Weisswürste, am Donnerstagabend war Weihnachtskonzert und am Freitag füllte ich die letzten beiden Stunden einfach mit dem Spielzeugkoffer aus der Uni. Danach noch warten aufs gemeinsame Weihnachtssingen und dann Feierabend! Leider bei strömendem Regen und nicht bei schönem Schneefall, aber was solls. Es folgten 24 ziemlich entspannte Stunden, in denen ich praktisch nichts produktives getan habe außer ein einziges Wichtelgeschenk zu besorgen.
Und gestern ging es dann nach Hause. Ich hatte ja einen vollen Zug erwartet und hatte mir daher extra mal eine Sitzplatzreservierung gegönnt, doch verrückterweise war der Zug ziemlich leer und dazu noch pünktlich und mit funktionierendem WLAN 🙂 Dafür war die Regionalbahn dann richtig voll, aber was solls. Auf jeden Fall bin ich jetzt für die Weihnachtstage zu Hause, worüber ich vielleicht auch noch ein paar Zeilen schreiben muss…

Die ersten vier Wochen Unterricht

Die ersten vier Wochen Unterricht

Jetzt liegen die ersten Ferien auch schon wieder vier Wochen zurück. Das heißt, dass ich jetzt schon seit vier Wochen meine eigenen beiden Klassen unterrichte. Läuft bisher gefühlt ganz gut, auch wenn die erste Kurzarbeit in Physik etwas ernüchternd war und die erste Schulaufgabe jetzt in Mathematik noch unkorrigiert auf meinem Schreibtisch liegt. Das digitale Arbeiten funktioniert dabei zumindest im Oberstufenkurs sehr gut – in der achten Klasse habe ich Mebis noch nicht eingeführt, werde aber demnächst zumindest mal einen Ausflug in den Computerraum machen. Aber viel wichtiger ist aktuell eigentlich, dass die erste Lehrprobe vor der Tür steht. Am 11.12. ist es schon soweit und ich muss eine dieser Showstunden zum Thema Extrema halten. Entsprechend sollte ich mich eigentlich gerade intensiv damit befassen, denn ich habe noch nicht wirklich eine Idee, wie ich das so gestalte. Aber irgendwie bin ich gerade gefühlt im Kopf eher mit anderen Dingen beschäftigt. Wieso dem so ist, kann ich gar nicht genau sagen, aber manchmal scheinen einfach andere Dinge wichtiger.
Ansonsten bot die Woche aber noch unbestreitbar ein Highlight: Ich habe sicher seit fünf Jahren meine alten gelben Puma-Schuhe auf meinem Amazon Wunschzettel stehen. Es gab sie schon zu Beginn nirgendwo mehr im Handel und eigentlich habe ich nur darauf gewartet, dass die auch mal aus dem System von Amazon verschwinden. Und zufällig klickte ich die Tage mal wieder auf diese Liste, um zu sehen, was da noch so draufsteht. Nach einigen Sekunden bemerkte ich verwirrt, dass da neben den gelben Schuhe nicht wie sonst “nicht verfügbar” stand, sondern es tatsächlich ein Angebot gab – in fünf verschiedenen größen genau je ein einziges mal. Und zum Glück war auch meine Größe dabei. Also nichts wie rein in den Warenkorb und bestellt. Irgendwie erwartete ich ja schon, dass das ein Systemfehler war oder so, aber nein, die Schuhe sind tatsächlich bei mir angekommen und es sind auch genau die Schuhe, die ich erwartet habe. Vollig neu und eigentlich machen sie auch nicht wirklich den Eindruck, als hätte sie fünf Jahre oder länger in irgendeinem Keller gestanden. Aber eigentlich müssen Sie das ja haben, denn es gibt davon keine Neuauflage oder so (und eine Fälschung scheinen sie auch nicht zu sein). Auf jeden Fall habe ich jetzt wieder ein Paar gelbe Schuhe in meinem Regal (und damit vermutlich endgültig mehr Schuhe als meine bessere Häfte). Ich überlege schon, wann ich sie zum ersten Mal anziehen soll – vielleicht an Weihnachten 😉
Puma-Esito-Sala-gelb