Schon wieder Fastenzeit

gepostet am Mrz.01, 2017 um 01:27 Uhr in der Kategorie: Tagebuch

Ja, da ist der Februar schon wieder rum und mit ihm auch die Faschingszeit. Auf der anderen Seite heißt das, dass die Fastenzeit da ist und ich mir darüber Gedanken machen muss, auf was ich denn die nächsten sieben Wochen verzichten werde. Gar keine so einfache Entscheidung, vor allem da ich ja im Moment halbwegs fleißig arbeiten sollte und ein bisschen Texte produzieren muss. Damit scheidet Kaffee schon mal definitiv aus. Aber auch Süßigkeiten sind vielleicht nicht gerade die cleverste Idee – nicht das ich die wirklich zum Schreiben bräuchte oder gerade so viele davon esse, aber zwischendurch sind die glaub ich ganz gut für meine Laune. Von daher geh ich mal produktiver auf die Suche nach guten Fasten-Gelegenheiten. Was raubt einem irgendwie ziemlich viel Zeit, die aber nicht wirklich sinnvoll genutzt ist? Hier hat das Smartphone schon ein gewisses Gewicht. Doch ganz darauf verzichten ist irgendwie doof, da dann die Kommunikation mit anderen Leuten ziemlich eingeschränkt ist. Und die vernachlässige ich eigentlich eh schon viel zu viel. Also werde ich vermutlich folgendes tun: Internet über das Smartphone ist nur von 8-20 Uhr erlaubt. Von 20-8 Uhr hingegen ist es im Flugmodus (dann geht der Wecker noch und ich kann noch ein Hörbuch hören, wenn ich ansonsten nicht einschlafen kann). Das klingt bei vielen jetzt vielleicht nicht nach viel Verzicht, aber für mich ist das quasi der halbe Tag. Und ich fürchte das wird schon eine gewisse Umstellung… Aber das soll es ja auch irgendwie sein.
Und dann werde ich die nächsten sieben Wochen noch auf Zappen durchs Fernsehen verzichten. Also kein planloses vor die Kiste legen und einfach durchschalten ohne was wirklich schauen zu wollen. Wenn Fernsehen, dann nur um einen bestimmten Film oder eine Folge “The Man in the High Castle” zu schauen und dann wieder ausschalten. Dabei waren gerade heute erst die Fernsehleute da, weil unten im Haus jemand neu eingezogen ist und festgestellt hat, dass er keinen Empfang hat. Der bzw. die fastet erstmal noch gezwungener Maßen TV :) Aber an den Anschlüssen in unserer Wohnung liegt es nicht. Aber dafür habe ich festgestellt, wieviel Staub sich so hinter einem Schrank im laufen von 3 Jahren ansammeln kann. Verrückt. Aber ich habe den Schrank nicht einfach wieder an die Wand geschoben, sondern erstmal den Staubsauger angeworfen.
Und jetzt geh ich schlafen, denn die Techniker waren heute morgen schon um 8.00 Uhr da – dementsprechend früh musste ich aufstehen.

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Die kleinen Freuden des Alltags

gepostet am Feb.05, 2017 um 14:44 Uhr in der Kategorie: Tagebuch

Manchmal gibt es einfach Tage, an denen genieße ich ganz besonders die kleinen Dinge im Alltag, die ich sonst häufig einfach übersehe oder nicht beachte. Dazu gehört zum Beispiel das Öffnen einer neuen Kaffeepackung. Ich liebe es, wenn sich der Geruch von frischem Kaffeepulver in der Küche verbreitet. Das ist fast noch besser als der erste Kaffee an einem Sonntagmorgen. Dazu gehört aber auch das Brennen eines Teelichtes, das so schön flackert und in einem bunten Glasbehälter auch noch für schöne Farbenspiele sorgt. Im Winterhalbjahr vermittelt es dazu noch wunderschön das Gefühl von Wärme. Wobei gerade es auch toll ist, wenn die Sonne durch das Fenster scheint und schon so richtig wärmt. Man merkt, dass die Sonne schon wieder viel kräftiger ist, als im Dezember…
Und falls das Leben mal wieder voll mit Höhen und Tiefen ist, habe ich hier eine tolle physikalische Erklärung, warum das so sein muss:

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Fahrten mit dem ÖPNV – moderne Großstadtabenteuer

gepostet am Jan.28, 2017 um 13:53 Uhr in der Kategorie: Tagebuch

Hier im Süden ist ja dieses Jahr mal wieder ein richtiger Winter mit ziemlich kalten Temperaturen und doch einigem an Schnee. Das hat zur Folge, dass ich die letzten beiden Wochen anstatt mit dem Fahrrad mit den öffentlichen Verkehrsmitteln an die Arbeit gefahren bin. Bei Minus 15 Grad ist Radfahren dann doch einfach verdammt frisch (zumindest in normalen Büro-Klamotten) und bei dem Schnee und Eis war es mir auch irgendwie einfach ein bisschen zu gefährlich mit dem Rad. Ich habe keine Spikes und keine groben Mountainbike-Reifen. Also U-Bahn und Tram. Ich musste allerdings schnell feststellen, dass das auch jeden Tag irgendwie ein kleines Abenteuer werden kann. Mal steckt man mit der U-Bahn irgendwo im Tunnel für gefühlt Ewigkeiten fest, dann kommt mal erst gar keine U-Bahn, dann ist sie mal wieder kaputt und alle müssen aussteigen, dann steckt die Trambahn irgendwo im Verkehr fest, dann ist die Tram so voll, dass einfach niemand mehr reinpasst… Alles möglich, nichts sicher und nichts wirklich planbar. Und auf die Zugzielanzeigen ist auch meist noch wirklich Verlass. Highlight abends spät nach einem Kinobesuch an der Haltestelle Goetheplatz, an einer Strecke wo gerade nachts gebaut wird: Die Zielanzeigen an den Gleisen waren so wirr und falsch, dass selbst der extra dafür ans Gleis gestellte Ansager der Züge völlig durcheinander kam und nicht mehr wusste, was jetzt wann von welchem Gleis fährt (es gibt übrigens nur 2 Gleise). Er hat dann seine Ansage einfach abgebrochen und der Bahnsteig hat gefeiert. Wenn man sich auskennt ist das ja alles kein Problem, aber die armen Touristen – vor allem die, die kein Deutsch sprechen…
Ich stelle also mal wieder fest, dass ich froh, wenn ich nächste Woche wieder mit dem Fahrrad fahren kann, da dann hier die Temperaturen auch mal wieder in den positiven Bereich wechseln.

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Neujahrsurlaub

gepostet am Jan.12, 2017 um 17:48 Uhr in der Kategorie: Tagebuch

Der Dezember ist wie immer irgendwie total schnell verflogen. Ich glaube kein Monat geht gefühlt schneller rum im Jahr, als der Dezember mit Weihnachten und Silvester und dem ganzen Geschenke- und Feierstress. Dazu kommen noch Weihnachtsfeiern und irgendwie ist der Dezember ja auch die Zeit für viele Konzerte und neue, gute Kinofilme. Da kann einem also quasi gar nicht langweilig werden. Wie habe ich also meinen restlichen Dezember verbracht? Naja, jedenfalls nicht mit Bloggen ;)
Nach den beiden Konzerten zum Monatsbeginn stand erstmal Kino auf dem Plan. Ein neuer Film entfernt aus dem Harry Potter Universum kann man sich schon mal antun. Dazu musste ich nun endlich auch mal einen Kinofilm in 3D sehen. Schließlich veröffentliche ich darüber demnächst was, da sollte ich auch ein wenig praktische Erfahrung haben. Der Film war auch wirklich gut anzuschauen mit einigen tollen 3D-Effekten und wirklich süßen Tieren. Die Story war insgesamt aber nur Mittelmaß – der Bezug zu den Potter-Filmen setzt hier aber irgendwie auch einen etwas unfairen Maßstab. Man wird jedenfalls über zwei Stunden gut unterhalten und entflieht in eine phantastische Welt.
Kurz vor Weihnachten war dann relativ spontan nochmal Konzert-Zeit. Die Sportfreunde Stiller haben an drei Tagen an drei verschiedenen Lokations in München Auftritte hingelegt und einen davon musste ich mir natürlich geben. Sportfreunde in München geht einfach immer und kommt stimmungsmäßig auch einfach super rüber. Darüber hinaus war die Songauswahl eher klassisch, was mir besonders gut gefallen hat, da ich das aktuelle Album eher mittelmäßig finde.
Für die Weihnachtstage ging es natürlich ganz klassisch nach Hause. Am heiligen Abend waren Kirche, Essen und Geschenke angesagt – das typische Programm eben. Die zwei Weihnachtstage waren für die Verwandtschaft reserviert und wie immer gab es viel zu viel zu essen, was sich aber irgendwie auf der Waage dann doch nicht ausgewirkt hat. Dementsprechend geht die gnze Fitnessstudio-Werbung, die aktuell auf allen Sendern läuft, wie immer an mir vorbei. Nebenbei war ich immer mit Urlaubsplanung befasst, denn irgendwie stand fest, dass wir über Silvester und die erste Woche im neuen Jahr irgendwie in den Uralub fahren wollten, nur genaue Zielorte waren eher unklar. Und dann ist die Suche nach guten Unterkünften über Silvester sicher auch nicht die einfachste, schließlich sind da relativ viele Leute unterwegs. Aber letztendlich sind wir doch fündig geworden und es ging etwas in Richtung Süden – nach Slowenien und Kroatien. Auf dem Reiseplan stannden so Bled, Ljubljana und Zagreb. Silvester ganz gemütlich in Bled in einer Unterkunft mit Blick über den Bleder See – ziemlich kitschig, aber irgendwie auch cool. Wobei man generell sagen kann, dass der Bleder See sicherlich ziemlich gut als Definition von kitschig herhalten kann, egal ob am Tag oder in der Nacht, egal ob im Sommer oder Winter. War aber auf jeden Fall ein guter Start ins neue Jahr und ein guter, entspannter Start in den Urlaub. Der Kuchen in Slowenien ist übrigens hervorragend. Anschließend ging es weiter nach Ljubljana, die kleine, süße, fußgängerfreundliche Hauptstadt von Slowenien. Diese Stadt kann ich definitiv empfehlen, besonders in Zeiten, wenn die Weihnachtsbeleuchtung aufgehängt ist. Sehr schön, entspannt und irgendwie doch ungewöhnlich und cool. Auf Fasadenfarbe wird allerdings offensichtlich kein besonderer Wert gelegt ;-)
Bevor mit Zagreb dann die zweite Stadt auf dem Programm stand, machten wir noch einen Abstecher in die Höhlen von Skocjan. Unglaublich beeindruckend! Wer mal in der Region ist, sollte sich das auf keinen Fall entgehen lassen. Auf dem Weg nach Zagreb dann die Erkenntnis, dass Kroatien kein vollständiges Mitglied des Schengenraumes ist, was feste Grenzkontrollen bedeutet. Zum Glück kostete uns das auf dem Hinweg nur 20 Minuten. Kontrolliert wurden wir allerdings nicht. Der Beamte sah nur ein deutsches Kennzeichen und winkte uns durch. In Zagreb hatten wir wieder eine total cooles Apartment mit Ausblick über Airbnb gemietet. Das hat sich definitiv gelohnt. Weiter hat uns in Zagreb auch endlich der Schnee eingeholt, sodass wir teils super Sonnenschein und teils dichtes Schneetreiben hatten. Verrückt wie unterschiedlich eine Stadt bei wechselndem Wetter wirken kann. (Neu-)Geschichtlich eine durchaus spannende Stadt mit mächtigen Gebäuden und sehr leckerem Essen. Das bezieht sich nicht nur auf Ćevapčići. Uns haben es besonders die Fritule (fritierte Teigbällchen) angetan. Um Becher mit Schokosoße serviert, kann man die mit einem Spieß sehr gut unterwegs essen. Top! Außerdem gibt es eine Schlittenpiste mitten in der Stadt und eine Open Air Eislaufbahn vor herrlicher Kulisse. So kann man hier definitiv zwei, drei Tage verbringen, ohne das einem langweilig wird. Und spätestens in der Nacht beim Blick von oben über die endlosen Lichter wird einem deutlich, wie groß Zagreb eigentlich ist…
Auf dem Rückweg zeigte leider die Grenzkontrolle mehr Wirkung – allerdings nur was die Wartezeit anging, nicht das Kontrollniveau (für unsere Ausweise hat sich quasi keiner interessiert). Es dauerte 2 Stunden bis wir aus Kroatien ausgereist waren. Allen AFD und CSU-Wählern, die weiterhin solche sinnfreien Grenzkontrollen fordern, wünsche ich auf ihrem Weg in den Sommerurlaub unendliche Stunden in irgendwelchen sinnlosen Grenzkontrollen. Vielleicht wisst ihr dann den Wert der Reisefreiheit wieder zu schätzen. So ist es definitiv ein Grund nicht unbedingt wieder nach Kroatien zu reisen. Da war Nord-Osteuropa viel cooler und entspannter.
Auf der Nordseite des Tauerntunnels ging dann auf der Rückfahrt auch der Schneefall los und das Thermometer fiel auf -12C°. Wie gut, dass selbst mein guter alter Astra eine Heizung hat ;-) Und nach einem kurzen Zwischenstopp in Hallein haben wir dann abends doch noch ganz entspannt wieder München erreicht.
Und jetzt ist wieder Semester und ich wünsche mich zurück auf die schöne Reise durch die neuen, unbekannten Städte und Ländern…
Kitschfoto Bled

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Zwei grundlegend verschiedene Musikveranstaltungen

gepostet am Dez.04, 2016 um 15:13 Uhr in der Kategorie: Tagebuch

Die letzten Tage waren bei mir irgendwie von Musik und entsprechenden Veranstaltungen gekennzeichnet.
Bosse Konzert München
Am Donnerstag stand das Konzert von Axel Bosse in der Tonhalle auf dem Programm. Es war natürlich ausverkauft. Das entschuldigt aber nicht die unendlich lange Schlange beim Abgeben der Jacken, die sich dann auch nur quälend langsam bewegte. So musste ich dann frustriert das ganze Konzert über meine Jacke behalten, denn eine Stunde stelle ich mich nicht an. Wie lange die Leute beim Abholen gewartet haben, will ich gar nicht wissen. Aber es kann doch nicht so schwer sein das zügiger Hinzubekommen. In Opernhäusern usw. klappt das ja auch problemlos und da hat jeder eine Jacke dabei und gibt sie ab. Aber generell hat mir die Tonhalle diesmal als Location nicht so super gefallen, denn die Temperaturen darin waren extremst. Wenn selbst der Sänger auf der Bühne spontan ein stück unterbricht und sagt er braucht eine kurze Pause, weil es so heiß und unerträglich ist auf der Bühne, dann sagt das einiges aus. Ich will nicht wissen, wie ein Konzert im Sommer dann aussehen bzw. sich anfühlen würde…
Aber nun zum musikalischen Teil. Der war sehr gut gelungen! Eine tolle Stimmung, gut Musikauswahl und einfach zwei Stunden Spaß. Lustige Bühnenshow, gute Laune und zum Abschluss sogar Glitzerregen – kann ich also in jedem Fall empfehlen!
Konfetti-Regen
Und am gestrigen Samstag stand das Salzburger Adventssingen im großen Feststpielhaus Salzburg in meinem Terminkalender. Eine völlig andere Musikveranstaltung für die ich dann doch mal wieder meinen Anzug mit Hemd getragen habe :) Das Festspielhaus ist relativ schlicht gehalten, aber allein schon durch seine direkte Verbindung zum Bergparkhaus (ein Parkhaus vollkommen in den Berg gebaut) außergewöhnlich. Das Bühnenbild ist sehr aufwendig gestaltet und inhaltlich ist es ein interessantes Zusammenspiel aus Musik, Gesang und Schauspiel. Es wird jedes Jahr der Anfang der Weihnachtsgeschichte bis einschließlich der Herbergssuche gespielt, immer unterschiedlich akzentuiert und begleitet von unterschiedlichen Rahmenhandlungen. Diesmal erläuterte die Rahmenhandlung die Entstehung des Adventssingens vor 70 Jahren. Das war insbesondere für mich ziemlich nett, weil ich so relativ viel von der Besonderheit des Adventssingens mitbekommen habe. War ein sehr schönes Erlebnis, auch wenn ich über die Salzburger Besucher doch etwas verwundert war. Ich hätte noch mehr noch schicker gekleidete Besucher erwartet. Schließlich ist Österreich ja traditionsbewusst. Zum Abschluss des Abends gab es dann noch eine ziemlich leckere kalte Platte, sodass ich nicht nur musikalisch, sondern auch körperlich gestärkt aus dem Wochenende gehen kann :)

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