Neujahrsurlaub

gepostet am Jan.12, 2017 um 17:48 Uhr in der Kategorie: Tagebuch

Der Dezember ist wie immer irgendwie total schnell verflogen. Ich glaube kein Monat geht gefühlt schneller rum im Jahr, als der Dezember mit Weihnachten und Silvester und dem ganzen Geschenke- und Feierstress. Dazu kommen noch Weihnachtsfeiern und irgendwie ist der Dezember ja auch die Zeit für viele Konzerte und neue, gute Kinofilme. Da kann einem also quasi gar nicht langweilig werden. Wie habe ich also meinen restlichen Dezember verbracht? Naja, jedenfalls nicht mit Bloggen ;)
Nach den beiden Konzerten zum Monatsbeginn stand erstmal Kino auf dem Plan. Ein neuer Film entfernt aus dem Harry Potter Universum kann man sich schon mal antun. Dazu musste ich nun endlich auch mal einen Kinofilm in 3D sehen. Schließlich veröffentliche ich darüber demnächst was, da sollte ich auch ein wenig praktische Erfahrung haben. Der Film war auch wirklich gut anzuschauen mit einigen tollen 3D-Effekten und wirklich süßen Tieren. Die Story war insgesamt aber nur Mittelmaß – der Bezug zu den Potter-Filmen setzt hier aber irgendwie auch einen etwas unfairen Maßstab. Man wird jedenfalls über zwei Stunden gut unterhalten und entflieht in eine phantastische Welt.
Kurz vor Weihnachten war dann relativ spontan nochmal Konzert-Zeit. Die Sportfreunde Stiller haben an drei Tagen an drei verschiedenen Lokations in München Auftritte hingelegt und einen davon musste ich mir natürlich geben. Sportfreunde in München geht einfach immer und kommt stimmungsmäßig auch einfach super rüber. Darüber hinaus war die Songauswahl eher klassisch, was mir besonders gut gefallen hat, da ich das aktuelle Album eher mittelmäßig finde.
Für die Weihnachtstage ging es natürlich ganz klassisch nach Hause. Am heiligen Abend waren Kirche, Essen und Geschenke angesagt – das typische Programm eben. Die zwei Weihnachtstage waren für die Verwandtschaft reserviert und wie immer gab es viel zu viel zu essen, was sich aber irgendwie auf der Waage dann doch nicht ausgewirkt hat. Dementsprechend geht die gnze Fitnessstudio-Werbung, die aktuell auf allen Sendern läuft, wie immer an mir vorbei. Nebenbei war ich immer mit Urlaubsplanung befasst, denn irgendwie stand fest, dass wir über Silvester und die erste Woche im neuen Jahr irgendwie in den Uralub fahren wollten, nur genaue Zielorte waren eher unklar. Und dann ist die Suche nach guten Unterkünften über Silvester sicher auch nicht die einfachste, schließlich sind da relativ viele Leute unterwegs. Aber letztendlich sind wir doch fündig geworden und es ging etwas in Richtung Süden – nach Slowenien und Kroatien. Auf dem Reiseplan stannden so Bled, Ljubljana und Zagreb. Silvester ganz gemütlich in Bled in einer Unterkunft mit Blick über den Bleder See – ziemlich kitschig, aber irgendwie auch cool. Wobei man generell sagen kann, dass der Bleder See sicherlich ziemlich gut als Definition von kitschig herhalten kann, egal ob am Tag oder in der Nacht, egal ob im Sommer oder Winter. War aber auf jeden Fall ein guter Start ins neue Jahr und ein guter, entspannter Start in den Urlaub. Der Kuchen in Slowenien ist übrigens hervorragend. Anschließend ging es weiter nach Ljubljana, die kleine, süße, fußgängerfreundliche Hauptstadt von Slowenien. Diese Stadt kann ich definitiv empfehlen, besonders in Zeiten, wenn die Weihnachtsbeleuchtung aufgehängt ist. Sehr schön, entspannt und irgendwie doch ungewöhnlich und cool. Auf Fasadenfarbe wird allerdings offensichtlich kein besonderer Wert gelegt ;-)
Bevor mit Zagreb dann die zweite Stadt auf dem Programm stand, machten wir noch einen Abstecher in die Höhlen von Skocjan. Unglaublich beeindruckend! Wer mal in der Region ist, sollte sich das auf keinen Fall entgehen lassen. Auf dem Weg nach Zagreb dann die Erkenntnis, dass Kroatien kein vollständiges Mitglied des Schengenraumes ist, was feste Grenzkontrollen bedeutet. Zum Glück kostete uns das auf dem Hinweg nur 20 Minuten. Kontrolliert wurden wir allerdings nicht. Der Beamte sah nur ein deutsches Kennzeichen und winkte uns durch. In Zagreb hatten wir wieder eine total cooles Apartment mit Ausblick über Airbnb gemietet. Das hat sich definitiv gelohnt. Weiter hat uns in Zagreb auch endlich der Schnee eingeholt, sodass wir teils super Sonnenschein und teils dichtes Schneetreiben hatten. Verrückt wie unterschiedlich eine Stadt bei wechselndem Wetter wirken kann. (Neu-)Geschichtlich eine durchaus spannende Stadt mit mächtigen Gebäuden und sehr leckerem Essen. Das bezieht sich nicht nur auf Ćevapčići. Uns haben es besonders die Fritule (fritierte Teigbällchen) angetan. Um Becher mit Schokosoße serviert, kann man die mit einem Spieß sehr gut unterwegs essen. Top! Außerdem gibt es eine Schlittenpiste mitten in der Stadt und eine Open Air Eislaufbahn vor herrlicher Kulisse. So kann man hier definitiv zwei, drei Tage verbringen, ohne das einem langweilig wird. Und spätestens in der Nacht beim Blick von oben über die endlosen Lichter wird einem deutlich, wie groß Zagreb eigentlich ist…
Auf dem Rückweg zeigte leider die Grenzkontrolle mehr Wirkung – allerdings nur was die Wartezeit anging, nicht das Kontrollniveau (für unsere Ausweise hat sich quasi keiner interessiert). Es dauerte 2 Stunden bis wir aus Kroatien ausgereist waren. Allen AFD und CSU-Wählern, die weiterhin solche sinnfreien Grenzkontrollen fordern, wünsche ich auf ihrem Weg in den Sommerurlaub unendliche Stunden in irgendwelchen sinnlosen Grenzkontrollen. Vielleicht wisst ihr dann den Wert der Reisefreiheit wieder zu schätzen. So ist es definitiv ein Grund nicht unbedingt wieder nach Kroatien zu reisen. Da war Nord-Osteuropa viel cooler und entspannter.
Auf der Nordseite des Tauerntunnels ging dann auf der Rückfahrt auch der Schneefall los und das Thermometer fiel auf -12C°. Wie gut, dass selbst mein guter alter Astra eine Heizung hat ;-) Und nach einem kurzen Zwischenstopp in Hallein haben wir dann abends doch noch ganz entspannt wieder München erreicht.
Und jetzt ist wieder Semester und ich wünsche mich zurück auf die schöne Reise durch die neuen, unbekannten Städte und Ländern…
Kitschfoto Bled

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Zwei grundlegend verschiedene Musikveranstaltungen

gepostet am Dez.04, 2016 um 15:13 Uhr in der Kategorie: Tagebuch

Die letzten Tage waren bei mir irgendwie von Musik und entsprechenden Veranstaltungen gekennzeichnet.
Bosse Konzert München
Am Donnerstag stand das Konzert von Axel Bosse in der Tonhalle auf dem Programm. Es war natürlich ausverkauft. Das entschuldigt aber nicht die unendlich lange Schlange beim Abgeben der Jacken, die sich dann auch nur quälend langsam bewegte. So musste ich dann frustriert das ganze Konzert über meine Jacke behalten, denn eine Stunde stelle ich mich nicht an. Wie lange die Leute beim Abholen gewartet haben, will ich gar nicht wissen. Aber es kann doch nicht so schwer sein das zügiger Hinzubekommen. In Opernhäusern usw. klappt das ja auch problemlos und da hat jeder eine Jacke dabei und gibt sie ab. Aber generell hat mir die Tonhalle diesmal als Location nicht so super gefallen, denn die Temperaturen darin waren extremst. Wenn selbst der Sänger auf der Bühne spontan ein stück unterbricht und sagt er braucht eine kurze Pause, weil es so heiß und unerträglich ist auf der Bühne, dann sagt das einiges aus. Ich will nicht wissen, wie ein Konzert im Sommer dann aussehen bzw. sich anfühlen würde…
Aber nun zum musikalischen Teil. Der war sehr gut gelungen! Eine tolle Stimmung, gut Musikauswahl und einfach zwei Stunden Spaß. Lustige Bühnenshow, gute Laune und zum Abschluss sogar Glitzerregen – kann ich also in jedem Fall empfehlen!
Konfetti-Regen
Und am gestrigen Samstag stand das Salzburger Adventssingen im großen Feststpielhaus Salzburg in meinem Terminkalender. Eine völlig andere Musikveranstaltung für die ich dann doch mal wieder meinen Anzug mit Hemd getragen habe :) Das Festspielhaus ist relativ schlicht gehalten, aber allein schon durch seine direkte Verbindung zum Bergparkhaus (ein Parkhaus vollkommen in den Berg gebaut) außergewöhnlich. Das Bühnenbild ist sehr aufwendig gestaltet und inhaltlich ist es ein interessantes Zusammenspiel aus Musik, Gesang und Schauspiel. Es wird jedes Jahr der Anfang der Weihnachtsgeschichte bis einschließlich der Herbergssuche gespielt, immer unterschiedlich akzentuiert und begleitet von unterschiedlichen Rahmenhandlungen. Diesmal erläuterte die Rahmenhandlung die Entstehung des Adventssingens vor 70 Jahren. Das war insbesondere für mich ziemlich nett, weil ich so relativ viel von der Besonderheit des Adventssingens mitbekommen habe. War ein sehr schönes Erlebnis, auch wenn ich über die Salzburger Besucher doch etwas verwundert war. Ich hätte noch mehr noch schicker gekleidete Besucher erwartet. Schließlich ist Österreich ja traditionsbewusst. Zum Abschluss des Abends gab es dann noch eine ziemlich leckere kalte Platte, sodass ich nicht nur musikalisch, sondern auch körperlich gestärkt aus dem Wochenende gehen kann :)

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Erkenntnisse aus dem Alltag

gepostet am Nov.22, 2016 um 17:59 Uhr in der Kategorie: Tagebuch

Ich muss gerade mal meine Arbeit unterbrechen, um folgendes festzuhalten:

Uni ist, wenn die Sekretärin noch nicht mal weiß, was Strg+C und Strg+V sind.

Manchmal ist Arbeiten an einer Universität schon etwas anstrengend. Hier arbeiten einfach zu viele Leute, die gefühlt in der freien Wirtschaft keinen Platz finden würden bzw. irgendwie Underperformer sind. Vermutlich gibt es die in der freien Wirtschaft auch, aber an der Uni fällt es mir doch immer wieder auf und ruft Kopfschütteln hervor. Wie bitte kann man als Sekretärin nicht wissen, was Strg+C und Strg+V bewirkt? Man arbeitet ja den ganzen Tag am Computer und bekommt auch Fortbildungen dafür… Naja, ich versuche mich jetzt mal nicht weiter darüber aufzuregen.

Über Amazon kann man ja als Unternehmen sehr viel diskutieren, aber was Werbung angeht können sie durchaus kreativ sein. Und die neue Werbung mit Pfarrer und Imam, die beide unter Knieschmerzen leiden, finde ich auch noch gesamtgesellschaftlich sehr gelungen. Zwar kriegt Amazon von bestimmten Seiten für so viel “Gutmenschentum” einen Shitstorm verpasst, aber ich finde es trotzdem eine tolle Idee und es zeigt offen, dass wir gar nicht so verschieden sind, wie manche Menschen immer meinen. Eine schöne Alltagserfahrung, auch wenn ich trotzdem bei Werbung in der Regel umschalte :)

Bilder, die man irgendwann mal gemacht hat, schaut man sich ja häufig nicht wirklich wieder an. Dabei kann das durchaus schön sein – das musste ich gerade am Wochenende mal wieder feststellen. Aufgabe war nämlich ein paar kurze Videos für einen digitalen Adventskalender zusammenzubauen und dazu habe ich natürlich in ganz vielen digitalen Fotoalben gestöbert. Und es ist dann doch irgendwie überraschend, wie viel man so im Laufe des Jahres gemacht hat und wo man überall war. Und mit den ganzen Fotos können dann durchaus ansehnliche Videos zustande kommen :)

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Gute und schlechte Tage…

gepostet am Nov.11, 2016 um 01:30 Uhr in der Kategorie: Tagebuch

So, endlich mal wieder ein paar Zeilen zu späterer Stunde. Diesmal allerdings nicht, weil ich so lange gearbeitet hätte, sondern weil ich gerade einen Star Trek Film geschaut habe, den ich noch nicht kannte. Aber ich brauchte gerade mal einen entspannten Abend auf dem Sofa ohne zu viel Konzentration und Nachdenken. Den zum Nachdenken gibt es im Moment mal wieder genug…
Aber fangen wir doch mal mit schönen Dingen an. Am Wochenende war ich in Leipzig bei Placebo und habe mich dort auch endlich mal wieder mit einer guten Freundin getroffen. Es war ein herrliches Wochenende und es fühlt sich immer gut an mit wem zu reden, der es irgendwie versteht, wenn man nicht fest an einen Ort gebunden ist, sondern auch eher an verschiedenen Orten auf der Welt zu Hause ist. Und irgendwie ist es auch gut zu merken, dass man sich immer noch sehr gut versteht, auch wenn man sich länger nicht mehr gesehen hat und nur relativ selten schreibt oder so. War auf jeden Fall total angenehm…
Dann war ich gestern im Deutschen Theater hier in München und habe mir mal wieder ein Musical angeschaut. Wenn der Tanz der Vampire schon in München läuft, dann muss ich mir das natürlich auch anschauen. Schließlich werde ich schon seit einigen Jahren von ein Lied aus diesem Musical geweckt und höre es trotzdem immer noch unendlich gerne. Warum? Vielleicht weil es einfach zu mir und meiner Liebe zur Nacht passt… Die Aufführung im Deutschen Theater war ein total angenehmer Abend, auch wenn die Inszenierung selbst irgendwie nicht so richtig perfekt war. Die Musik und einiges an Gesang klang einfach sehr bandlastig und auf der Graf war irgendwie nicht meiner. Nicht so richtig präsent, nicht so über allem stehend, nicht so unnahbar. Aber Alfred war ziemlich gut und das Gesamtwerk ist gerade wieder in meine Playlist gerutscht :)
Und nun zum weniger erfreulichen: Nach dem europafeindlichen Brexit haben es jetzt auch die USA geschafft und mit Mr. Trump einen neuen Präsidenten gewählt dessen charakterliche Eignung ich für diesen Posten sehr bezweifle und der sicherlich kein Weltbürger ist. Das finde ich ziemlich schade und es verdeutlich nur zu sehr wie gefährlich und wie mächtig populistische Argumentationen im Moment sind. Nur draufhauen bringt da offensichtlich nichts, dass stärkt solche Gruppierungen nur. Und als konsequenz aus dem Ganzen bin ich aktuell wirklich am überlegen, ob ich in einer Partei eintreten soll. Irgendwie tue ich mich damit nicht so richtig leicht, aber irgendwie ist immer nur über die Parteien meckern und lästern auch ziemlich einfach. Vielleicht muss man da selbst noch etwas mehr tun und versuchen selbst in einem vernünftigen Rahmen für die Veränderungen einzutreten, die man sich wünscht…

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Von Hamburg über München nach Salzburg, wieder nach München und in die Berge…

gepostet am Okt.21, 2016 um 13:55 Uhr in der Kategorie: Tagebuch

Wie man aus dem letzten Beitrag vermutlich irgendwie erahnen konnte, war ich letztens mal wieder in Hamburg. Und die dienstliche Reise in den Norden war eine Premiere, die sich irgendwie ziemlich komisch angefühlt hat. Es war das erste Mal, dass ich innerhalb Deutschlands geflogen bin. Bisher bin ich eigentlich immer mit dem Auto, mit der Bahn oder auch mit dem Bus unterwegs gewesen, aber diesesmal war das Flugzeug das Verkehrsmittel der Wahl. Schon irgendwie verrückt… Aber wenn man dann schon in Hamburg ist und sei es auch nur für eine Nacht, so darf man sich natürlich die Landungsbrücken nicht entgehen lassen. Sie sind schon irgendwie ein magischer Ort und für mich immer mit “Landungsbrücken raus” von Kettcar verbunden. Da ich beim Rückflug aufgrund von einer Verspätung dann noch ein bisschen Zeit im Terminal verbringen musste, konnte ich mich mal wieder dem Leute beobachten widmen und ich musste feststellen, auch Flughäfen sind irgendwie magisch, wenn auch ein wenig verrückt und komisch. Oder wahrscheinlich sind es eher die Leute darin, die etwas verrückt und komisch sind. Viele sind auf dem Weg in den Urlaub oder auf dem Weg nach Hause und trotzdem wirken alle eher gestresst und unentspannt als locker, fröhlich und voll Vorfreude. Wieso eigentlich? Die Reise zum Ziel ist doch eigentlich was wirklich tolles und vor allem im Flugzeug kann man doch völlig entspannt sein… Naja, was solls. Zum Schluss zeigte sich dann noch die volle Unlogik der neuen Tarifstrukturen der Fluggesellschaften. Wenn es kein Freigepäck mehr gibt, sondern nur Flug + Handgepäck in der günstigesten Variante inbegriffen sind (von Wasser oder Kaffee auf dem Flug ganz zu schweigen), dann muss sich niemand wundern, wenn sehr viele nur mit Handgepäck reisen. Aber leider passt so viel Handgepäck offensichtlich nicht ansatzweise in eine Flugzeugkabine, sodass viel Gepäck der der Kabinentür abgegeben werden musst, um dann doch im Rumpf des Flugzeuges zu landen – ohne Kosten, aber mit noch mehr genervten Passagieren. Kann ich alles irgendwie nicht nachvollziehen.
Zurück in München habe ich erstmal wieder die vorlesungsfreie Zeit genutzt und war in Ruhe arbeiten und nebenher habe ich versucht ein paar neue Jeans zu kaufen. Insbesondere der zweite Teil stellte sich als ziemlich schwierig bis unmöglich heraus. So gut ich in einige Anzüge von der Stange (bei Zara) passe, so schlecht passe ich in irgendwelche Jeans. Zu weit, zu eng, zu komisch geschnitten – irgendwie scheint das eine unendliche Suche zu werden. Noch schlimmer als die Suche nach mir gefallenden Rotweingläsern :) Kann man sich eigentlich auch Jeans schneidern lassen, wie man es mit Anzügen kann???
Dann war natürlich auch wieder Oktoberfest, dass dieses Jahr so entspannt und damit auch so angenehm wie nie zuvor war. Selbst Abends um 19 Uhr hat man noch problemlos Platz an einem Tisch gefunden und konnte ein oder zwei Maß trinken. Wir haben es sogar zweimal auf die After-Wiesn-Party geschafft :) Und ich bin mit einem total coolen Riesenrad Baujahr 1925 gefahren…
Anfang Oktober ging es am langen Wochenende mal wieder nach Salzburg, um zum einen ein wenig Gartenarbeit zu erledigen und zum anderen endlich den Untersberg mit dem Salzburger Hochthron zu besteigen. Einen solchen Versuch gab es im letzten Jahr schon mal, wurde aber aufgrund übermäßiger Hitze vorzeitig abgebrochen und endete spektakulär mit einer Helirettung eines Gruppenmitgliedes. Diesmal ging es nur zu zweit und bei gemäßigten Temperaturen los. Wir wählten den Aufstieg über die Toni-Lenz-Hütte, vorbei an der Eishöhle und durch die Mittagsscharte auf den Gipfel. Eine herrliche Tour mit tollen Ausblicken und einem abenteuerlichem Weg durch die Scharte. Sensationell! Für den Weg ins Tal nahmen wir die Bahn, da ja noch Gartenarbeit anstand.
Und den Rest des langen Wochenendes durften wir Salzburger Schnürleregen genießen, während wir drinnen vor dem Kamin saßen. Ich liebe diese Wochenenden :)
In München war dann wieder Büro angesagt, wo ich aktuell ganz viel mit iPads arbeite und zusätzlich auch noch ein paar Convertibles gekauft habe. Ich werde noch zu einem kleinen IT-Menschen. Aber für Unterricht haben die Dinger echt riesiges Potential.
Und bevor das Semester am Montag startete, war nochmal ein verrücktes Wander- und Trinkwochenende in Oberstdorf angesagt. Los ging es am Donnerstag mit einem gemütlichen Abend in der Dampfbierbrauerei. Freitag dann eine ziemlich sportliche Wanderung zur Enzianhütte und zurück. Highlight war der Kontakt mit dem ersten Schnee der neuen Saison :) Am Abend dann erst gutes griechisches Essen und dann in einen ziemlich coolen Landen – die Kaffeemühle. Der sagte mir nicht nur wegen dem Namen zu, sondern die Lokation war trendig eingerichtet, die Musik war gut und es gab lecker Drinks und zur Abwechslung auch einen KiBa. Nach einer viel zu kurzen Nacht ging es am Samstag nur noch mit halber Motivation auf das Nebelhorn. Dem Namen alle Ehre machend, war der Gipfel auch in dichten Nebel gehüllt, sodass wir uns bald darauf auf mittlere Höhe zurückzogen. Nachmittags war dann Fußball angesagt und am Abend gingen einige Leute dann nochmal richtig steil. Dementsprechend war am Sonntag eher relaxen angesagt und bei herrlichem Wetter fuhren wir mit der Fellhornbahn in Richtung Gipfel, um dort ganz entspannt die Sonne zu genießen – herrlich…
Und jetzt ist gerade wieder Semester mit allem drum und dran – aber was solls…

Herbst 2016 - Hamburg, München, Berge

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